Piraten verteilen Feinstaubmasken

Es müssen dringend Maßnahmen gegen das anhaltende Feinstaubproblem in Graz gesetzt werden. Als Sofortmaßnahme müssen die Öffis an Feinstaubtagen gratis fahren und über die Infoscreens eine Kampagne zur Bewusstseinsbildung geschalten werden. Es braucht eine anti-Feinstaub Offensive in Graz!, fordert Pacanda klare und rasche Maßnahmen.

Um auf die anhaltende Feinstaubbelastung hinzuweisen verteilen die Piraten heute Feinstaubmasken am Griesplatz. Im Gespräch sollen GrazerInnen über die heute massive Grenzwertüberschreitung (139 µg/m³ – Messstation Graz-Mitte) und mögliche Gegenmaßnahmen informiert werden. Auch online präsentieren die Piraten unter www.feinstaub-graz.at die aktuellen Zahlen für die Feinstaubbelastung der Messstation Graz-Mitte.

Es geht darum den Menschen wirklich bewusst zu machen wie oft und wie weit die Grenzwerte in Graz überschritten werden. Heute haben wir eine fast dreifache Grenzwertüberschreitung. Es müssen Maßnahmen gesetzt werden, am besten sofort! Auch die Entlüftung des Plabutschtunnels, Graz größtem Auspuffrohr, muss in Angriff genommen werden, so Pacanda.

Ein Kommentar

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    1. Diese weissen MASKEN aus dünnem Papiervlies als Feinstaubmasken zu bezeichnen ist grob irreführend.
    – Sie bewirken eine geringe Atemluftvorwärmung, -rückfeuchtung und relevante Staubabscheidung nur im Grobstaubbereich. Die auseinanderfaltbaren OP-Masken haben nur die Aufgabe Speicheltröpfchen des Atmenden und in der anderen Richtung Spritzer von Blut und Körperflüssigkeiten des Operierten zurückzuhalten.
    2. Das Thema Feinstaub (neben dem Hämoglobingift CO und Kanzerogenen) ist insbesondere, nämlich in höherer Konzentratioen, eines in der Umgebung von TABAKRAUCHkonsumenten. Viele Gastlokale, Veranstaltungsräume (Zelt am Mariahilferplatz vor/zu Sylvester) sind voll davon, Eingänge zu Häusern werden von Rauchenden belastet und verengt, Straßenbahnwerbungs-Unterstände, stark frequentierte Plätze wie Jakominiplatz, Hbf-Eingangsvorplätze, Kinder mit Atmungsorganen in Hüfthöhe von Tabakrauchern, die ihre Tschick tief von ihren eigenen Gesicht weghalten, Schwangere rauchen, Passagiere, darunter Kinder in verrauchten Automobilen. Alles im öffentlichen Raum, ausserhalb von Privatwohnungen.
    Das ist zum Kotzen … im eigentlichen Wortsinn.
    3. BEISPIEL: Elke Kahr hat bei der Abschlussversammlung (700 Fussgänger, 1 Inlineskater, 4 Paddler) des DREIKÖNIGSMARSCHes für eine frei fliessende MUR am Puchsteg auf meine dringende Anregung die unangezündete Zigarette wieder eingepackt. Tina Wirnsberger rauchte dennoch neben den gedrängt Umstehenden. Belästigend, belastend und ein schlechtes Zeichen.

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