26 Projekte, € 128.938

Noch bis zum 10. Jänner 2017 läuft die Einreichphase für das BürgerInnenbudget der Piratenpartei. Bis jetzt sind 26 Projekte im Umfang von € 128.938 eingereicht worden.

Wir sind selbst etwas überrascht wie gut das BürgerInnenbudget angenommen wird. Täglich bekommen wir neue Projekteinreichungen und haben durchschnittlich 400 bis 500 Zugriffe auf die Website. Auch der finanzielle Rahmen von € 60.000 wurde mittlerweile um das Doppelte gesprengt. Vom Nachbarschafts-Lastenrad, über ein Kunstcafé oder ein Urban-Gardening-Projekt, bis hin zum freien W-LAN Netzwerk ist mittlerweile wirklich für jeden etwas dabei. Das wirklich Schöne daran ist, dass die GrazerInnen selbst entscheiden werden, was die besten Ideen für unsere Stadt sind, freut sich Philip Pacanda über die große Nachfrage.

Das BürgerInnenbudget zeigt, dass in Graz viele gute Ideen für die Verbesserung der Stadt da sind, aber es an der Finanzierung der einzelnen Initiativen ha­pert. Für uns ist es da ein logischer Schritt, die Parteienförderung zu kürzen und das Geld der Bevölkerung zur freien Gestaltung zu überlassen. Wir verstehen Politik als Bottom-up-Prozess. Das Geld ist bei den BürgerInnen besser aufgehoben, als bei den Parteien, so Pacanda.

Alle Einreichungen die bis zum 10. Jänner mindestens 30 UnterstützerInnen, ähnlich einer Onlinepetition, gesammelt haben, werden für die folgende Entscheidungsphase zugelassen. Dann können alle GrazerInnen für bis zu fünf Projekte stimmen, wonach sich eine Reihung der Einreichungen ergibt. Nach dieser Reihung werden dann die € 60.000 des BürgerInnenbudgets vergeben. Würden alle Parteien nachziehen, könnte in Graz ein jährliches BürgerInnenbudget von einer Million Euro finanziert werden, rechnen die Piraten vor.


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